A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

PPM, USP, VKF und ADC sind nur ein paar der manchmal verwirrenden Fachsprache „Werbisch“. Hier lernst du sie nun endlich fließend.
Ein Großteil dieser Erklärungen stammt übrigens aus dem Buch „NEU! Sachdienliche Hinweise zur Werbung“, welches 2004 bei Stiebner erschienen und inzwischen leider nicht mehr lieferbar ist. Einige ungebrauchte Exemplare sind aber gelegentlich noch bei Amazon erhältlich. Eine genauere Beschreibung findest du in unserer Buchempfehlung.

Du findest es fehlt noch ein Eintrag? Schreib einfach einen Kommentar oder nutze das Kontaktformular.

 

ADC
Abribus
Advertainment
A.I.D.A.-Regel
Animatics
Artwork
Awareness
Below The Line
Benefit
Billings
Bleiwüste
Blue Collar People
Body Copy
Brainstorming
Brand
Brand Awareness
Brasilianische Anzeige
Briefing
B-to-B (B2B)
Buch, das kommt ins
Bulletpoints
Casting
Caption
CCA
Citylight Poster (CLP) oder Abribus
Claim
Cluster / Cluster-Analyse
Commercial
Composing
Consumer Benefit
Copy
Copy Strategy
Corporate Design
Corporate Identity
Dialog-Marketing
Digi-Proof
Dispenser
Display
Direkt-Marketing
DTP
DU (Druckunterlagenschluss)
Durchschuss
Eierlegende Wollmilchsau
1/1 oder „Ein-Eintel“
Etat
Execution
Fast Moving Consumer Goods (FMCG)
Feierabend
FFF
Flyer
Folder
Footage
Global Marketing
Gold!
Gross Income
Hard Selling
Headline
Impact
Incentives
Jingle
Kampagne
Key Visual
Kuh vom Eis holen
Kuki
Layout
Lead Agency
Leaflet
Leporello
Location
Logo
Longcopy
Mailing
Mappe
Markenkern
Marketing
Marktforschung
Media
Medienkonvergenz
Meinungsbildner / Opinion Leader
Merchandising
Morphologie
Multimedia
Network
New Business
Nielsen
Off
One-to-One-Communication
Online-Marketing
Packshot
Pappe
Penetration
Pitch
Plakat
Portfolio
POS / POP
Positioning, Positionierung
PPM
Pre-Test
Producer und Produktioner
Public Relations (PR)
Qualität
Reason Why
Recall
Rechtschreibung
Regalnase / Wobbler
Reklame
Relaunch
Relevant Set
Reminder
Response
Scam Ads
Scrapbook
Scribble
Side by Side
Shooting
Slogan
Storyboard
Störer / Super
Streamlinen
Stringenz
Subline
Synergie-Effekt
Teaser
Tonality / Tonalität
Trauerbalken
Treatment
Trendforschung
Twinkle In The Eye
Typestorming
Typografie
Typologie
USP
Verschlimmbessern
Visual
VKF / Sales Promotion
Werbeguru
White Collar People
Zielgruppe / Target Group
Zweitplatzierung

 

 

A

nach oben

ADC

Den Art Directors Club gibt es in vielen Ländern der Erde, so eben auch seit 1964 in Deutschland und seit 1976 in der Schweiz. Er ist ein Zusammenschluss von Kreativen aus den Bereichen Art Direction, Werbetext, Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Funk, Film und interaktive Medien. Über Sinn und Zweck des ADC könnte man lange philosophieren.
Kurz und knapp ausgedrückt: der Club ist offiziell vornehmlich dazu da, dass kreative Leistungen gewürdigt werden und dadurch das kreative Niveau der Werbung gefördert wird. Jedes Jahr kann man seine eigenen Arbeiten einschicken, die dann in Jurys gesichtet und beurteilt werden. Die erfolgreichsten werden mit preisen ausgezeichnet. Natürlich steigert so ein Preis den Marktwert der ausgezeichneten Kreativen, ebenso die Mitgliedschaft im ADC, die einem dann wiederum die Möglichkeit eröffnet, selbst Jurymitglied zu werden.
Das ADC-Jahrbuch, in dem die Gewinner der verschiedenen Bereiche präsentiert werden, verschafft einen guten Überblick über momentane Trends und darüber, welche Agenturen gerade im kreativen vergleich die Nase vorn haben. Was der ADC sonst so alles macht, erfahren Sie unter www.adc.de, bzw. www.adc.ch

Abribus

→ Citylight-Poster

Advertainment

Ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „advertising“ und „entertainment“. Damit soll eine eigene Ebene beschrieben werden, die sich bewusst neben den beiden anderen eigenständig positioniert. Eigentlich soll ja gute Werbung auch unterhalten, und gute Unterhaltung macht ebenso Werbung, z.B. Für den Künstler oder den Veranstalter. Was lernen wir daraus? Manche begriffe muss man nur deshalb kennen, um zu wissen, dass sie eigentlich gar Nichts neues bedeuten.

A.I.D.A.-Regel

Es geht hier nicht um die Monatsbeschwerden einer tragischen Opernfigur, sondern vielmehr um die Reihenfolge von Wahrnehmung eines Produkts bis zum Kauf desselben.
A = attention = Aufmerksamkeit erregen
I = interest = Interesse erregen
D = desire = Wünsche wecken
A = action = Aktiv werden, also kaufen

Animatics

Ein möglichst preiswert erstellter Trickfilm, oft einzelne Schlüsselbilder gezeichnet hintereinander, mit angedeuteten Bewegungsabläufen. Praktisch, um das Timing eines TV-Spots zu überprüfen. Beliebt, wenn der Kunde einen Spot gerne schon mal in seinem Ablauf sehen will, ohne dass man aufwändige Dreharbeiten machen muss. Der Schrecken aller Kreativen, wenn das Animatic dazu da ist, Zuschauerreaktionen zu testen. Stellen Sie sich mal ihren Lieblingsfilm als Animatic vor. Nimmt einen Emotional total mit, was?

Artwork

Die gesamte kreative Gestaltung eines Werbemittels, also inklusive Text und Bild.

Awareness

Die Aufmerksamkeit, die der Verbraucher einer Werbemaßnahme Entgegenbringt. Je mehr Aufmerksamkeit wir erregen, desto größer ist die Chance, dass die Kaufgründe, die wir kommunizieren wollen, vom Verbraucher wahrgenommen werden.

B

nach oben

Below The Line

Meistens als Anhängsel an den klassischen Werbeauftritt (Above The Line) gesehene Werbeaktionen. Vom Kugelschreiber mit dem Firmennamen und Slogan bis zu den Promotiongirls, die uns in Kneipen gut gelaunt vom Bier trinken abhalten. Wenn man es nicht einfach als Anhängsel ansieht, ist es oft ein Feld, um sich kreativ auszutoben und ungewöhnliche Ideen umzusetzen.

Benefit

All die Kaufgründe für ein Produkt oder eine Dienstleistung sind Benefits. Und die müssen wir Werber erkennen und kommunizieren. Sonst merkt ja keiner, was so toll ist an unserem Produkt.

Billings

Schon wieder so was aus dem Englischen, das sich so eingebürgert hat, dass viele nicht mehr wissen, was es denn nun genau heißt. Das ist ganz einfach das von der Agentur betreute Werbevolumen. Na also, ist doch gar nicht so schwer. Schwer wird’s erst, wenn wir das → Gross Income ausrechnen Und mit dem Normfaktor 6,67 multiplizieren. Was da rauskommt sind nämlich die Billings. Aha!?

Bleiwüste

Vom klassischen Bleisatz herkommend die Verwendung von viel zu viel Text mit viel zu wenigen oder gar keinen Bildern. Am besten wird noch in kleiner Schriftgröße eng gesetzt. Wer versucht, sich da durchzukämpfen, wird von einer bleiernen Müdigkeit erfasst und die → Awareness geht flöten.

Blue Collar People

Ein Begriff aus der Marktforschung, der eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen Arbeitern (Blue Collar; wir nennen das eher: im Blaumann) und Büromenschen (die mit dem White Collar, dem weißen Hemdkragen, also im Businessdress) trifft. Diese Unterscheidung dient dazu, ein Produkt nach den Bedürfnissen der zwei Zielgruppen zu positionieren und zu bewerben.

Body Copy

Fließtext. Der Text, in dem man gerne all die wichtigen Fakten versteckt, mit denen man eigentlich ganz gut Werbung machen könnte. Von fiesen Layoutern auch gerne Graufläche genannt, weil es für sie gestalterisch um eine Fläche geht, die sie irgendwo einbauen müssen. Dass damit inhalte transportiert werden können und sollen, wird als notwendiges Übel hingenommen.

Brainstorming

Der „Hirnsturm“ wird gerne als Start benutzt, um z.B. Für eine neue Werbekampagne Ideen zu sammeln. Ganz wichtig: hier wird nicht vernünftig gedacht, sondern wild fantasiert, philosophiert und gerne auch geblödelt. Am besten notiert ein vorher bestimmter Schriftführer alles, was gesagt wird. Alles? Alles! Und damit auch jeder ohne Hemmungen alles sagen darf, wird hier nicht kritisiert und ausgelacht. Chaos regiert! Natürlich gibt es verschiedene Spielarten von Brainstorming, wie z.B. das → Typestorming. Beim Ausprobieren merkt man schnell, mit welcher Methode man am besten zurechtkommt.

Brand

Markenartikel. Jeder weiß aus Westernfilmen, dass Rancher ihr Vieh „branden“ (Ja, das ist „Branding“). Die bekommen dann das Zeichen der Ranch eingebrannt, damit man sie als der eigenen Herde zugehörig wiedererkennt. Auf Turnschuhen, Getränkeflaschen und Computergehäusen setzt man zwar kein Brandeisen an, aber das Logo muss trotzdem irgendwie drauf. Sonst sieht ja keiner, aus welchem Stall das Produkt kommt, für das ich so viel gezahlt habe. (Siehe auch → Markenkern)

Brand Awareness

Wörtlich übersetzt heißt das so was wie Erkennbarkeit der Marke/des Markenartikels. Die Werbung für ein Produkt soll ja aufmerksamkeitsstark sein. Damit die Marke ins → Relevant Set (oh Gott, noch so ein Begriff, den schauen wir gleich mal unter „r“ nach) des Verbrauchers rückt. Das ist einfacher gesagt als getan. Deshalb gibt es so viele Menschen, die sich damit beschäftigen, irgendwie die Brand Awareness zu messen und einzuordnen.

Brasilianische Anzeige

Eine Anzeige, die sich dadurch auszeichnet, mit verschwindend wenig bis gar keinem Text auszukommen. Kommt tatsächlich aus Brasilien, weil dort aufgrund der hohen Analphabetenquote auf möglichst viel Text verzichtet wird. Was dort aus Not entstand, war und ist immer noch ein Award-Bringer auf den internationalen Festivals. Auch in Europa wurde die Brasilianisierung der Werbung bis vor kurzem zunächst als Segen gefeiert, mittlerweile jedoch überwiegend als Fluch gemieden, da sich – nicht nur bei Textern – ein gewisser Überdruss eingestellt hat. Trotz alledem sind heute noch die meisten → Scam Ads nach brasilianischer Art konzipiert.

Briefing

Von engl. „Brief“ = kurz. Kein Job ohne Briefing. Jedes Projekt, mit dem der Kunde die Agentur beauftragt, wird im Briefing umfassend erklärt. Da steht alles drin, was die Agenturleute wissen müssen, um loslegen zu können. Um mögliche Missverständnisse auszuräumen, verfasst die Agentur ein Re-Briefing, in dem noch mal alles aus Sicht der Agentur erklärt wird. Ist alles zweifelsfrei geklärt, kann die Agentur mit der Arbeit anfangen. Der Begriff Creative Brief bezieht sich auf den Startschuss für die kreative Arbeit, also das Briefing von den Beratern für die Kreativen.

B-to-B (B2B)

Bei der Business-to-Business-Werbung spricht z.B. ein Hersteller die Händler an, die für den Vertrieb seiner Produkte in Frage kommen. Da man sich unter Fachleuten befindet, unterscheiden sich die werbliche Ansprache und die Verwendung von Werbemitteln meist stark von der Werbung, die sich direkt an den Konsumenten wendet.

Buch, das kommt ins

Mit dem „buch“ ist das Jahrbuch des → ADC bzw. CCA gemeint. Im Herbst erheben Creative Directoren landesweit die stimme und geben die order aus: „denkt euch doch mal was fürs Buch aus.“ Ja, und dann werden Ideen ausgesponnen, zu denen eilig passende Kunden gesucht werden, also Firmen, die bereit sind ihren Namen dafür herzugeben, und im Gegenzug öffentlich Aufmerksamkeit bekommen, ohne dafür zahlen zu müssen (siehe auch → Scam Ads). So richtig stolz kann man aber nur sein, wenn man mit und für seine echten Kunden Werbeauftritte entwickelt hat, die so gelungen sind, dass man sie zum ADC-Wettbewerb einschickt, um dann zu hoffen: „das kommt ins Buch“.

Bulletpoints

Das klingt so martialisch, bedeutet aber ganz einfach die grafische Hervorhebung von Textpunkten. Meist sind es Argumente, die für eine bessere Übersichtlichkeit untereinander angeordnet werden. Als Bulletpoints verwendet man gerne Punkte, Striche, Sterne usw., die man vor die einzelnen Argumente setzt.

C

nach oben

Casting

Der Begriff findet Verwendung, wenn man Probeaufnahmen von Darstellern für Foto- oder Filmaufnahmen macht. Man sucht die richtigen Charaktere für das geplante Foto-Shooting/die Dreharbeiten aus.

Caption

Bildunterschrift oder Erläuterung; oft auch mit einem kleinen Strich mitten ins Bild gesetzt, um besondere Aufmerksamkeit für den Text zu erzielen.

CCA

Creativ Club Austria. So nennt man den österreichischen → ADC. Alles Weitere unter www.creativclub.at

Citylight Poster (CLP) oder Abribus

Plakate, die von hinten beleuchtet werden. Meist an Bushaltestellen und Umsteigedurchgängen von Bahn und U-Bahn verwendet.

Claim

Was macht man, wenn man ein Stück Land hat und es ganz allein für sich bewirtschaften will? Man steckt seinen Claim ab. Vom Prinzip ist genau das die Funktion des Claims in der Werbung. Sage ich beispielsweise „die Zukunft des Automobils“ oder „Vorsprung durch Technik“ oder „Freude am Fahren“, dann sollen die Verbraucher nur meine Marke und meine Produkte mit dieser Aussage verbinden, und somit allen positiven Assoziationen, die darin stecken.

Cluster / Cluster-Analyse

Marktforscher verwenden Cluster, um → Typologien zu erstellen. Ein Cluster ist dabei eine in sich homogene Teilmenge der gesamten untersuchten Menge. Also, wenn jemand sagt: „wir haben die Zielgruppe mal zur besseren Einordnung geclustert.“ , Dann meint er, dass die an sich heterogene Zielgruppe in kleinere Gruppen unterteilt wurde. Jede Gruppe ist dann in sich wieder homogen, um genau eingeordnet und angesprochen werden zu können.

Commercial

Der englische Begriff für Werbefilm, und wenn es „radio commercial“ heißt, dann ist der Funkspot gemeint.

Composing

Böse Zungen sagen: hier kommt zusammen, was nicht zusammengehört. Wenn ich meinen im Studio fotografierten Sportwagen in eine reizvolle Landschaft hineinbastle und eine irre gut aussehende Anhalterin (in einem anderen Studio fotografiert oder direkt aus dem Bildkatalog rausgekauft) ihren schlanken Daumen reckt, dann sind wir mitten im Composing drin. Composing kann also viel Geld und Zeit sparen, und es kann klasse aussehen. Kann.

Consumer Benefit

Kurz und bündig: der Vorteil, den der Kunde hat, wenn er das Produkt verwendet.

Copy

Der hässliche Bruder von Headline und Subline. Das ist der Text, der meist zu klein und zu eng gestaltet in Anzeigen herumlungert, ohne Beachtung zu finden. All das, was an Pflichttext untergebracht werden muss, wird in die Copy gepackt. Manchmal werden auch Produktvorteile darin versteckt, weil der Texter zu faul ist, sich ernsthaft mit ihnen zu beschäftigen. Dabei kann bei gewissenhafter Hege und Pflege auch eine Copy sehr interessant und bereichernd sein. Sie ist doch auch nur ein Text. Für ihren schlechten Ruf kann die Copy also nichts. Wenn Sie lieblos getextet, dann von Layoutgestaltern als graue Masse behandelt, vom CD kaum beachtet und vom Kunden gerade mal überflogen würden, da könnten sie doch auch nichts dafür. Anstatt sich für den Artenerhalt der interessanten und schönen Copy einzusetzen, sagen lieber alle: „liest ja sowieso keiner“. Und warum liest das keiner? Aha!

Copy Strategy

Was für viele, die schon seit Jahren in der Werbung arbeiten, neu sein dürfte: Die Copy Strategy sollte vor der Entwicklung von Werbemitteln formuliert werden und ihre Grundlage bilden. Nicht andersherum. Die Copy Strategy definiert Werbeaussagen und ihre kreative Umsetzung auf der Grundlage von → Consumer Benefit, → Reason Why, → Tonality und Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz. Na, da sind doch wieder einige Fremdworte drin, die Sie gleich mal nachschlagen können.

Corporate Design

Wer als Marke erkennbar sein will, definiert sein Erscheinungsbild – sein Corporate Design – in Schriftart und -grösse, Hausfarbe, Firmenlogo und vielem mehr. Meist fasst man sämtliche Definitionen in einem kleinen Büchlein zusammen, in dem alles haarklein festgelegt ist. Schließlich will man auch durch das Zusammenspiel von Firmenlogo und den Logos verschiedener Produkte, in Druckschriften, auf Websites, in Showrooms und Messeauftritten, und nicht zuletzt auch in allen Werbemaßnahmen unverwechselbar sein eigenes Erscheinungsbild etablieren. Zur Definition dessen wird ein Corporate Design entwickelt.

Corporate Identity

Das Gesicht eines Unternehmens. Über das Corporate Design hinaus wird durch Einbeziehung von Corporate Communication (wie tritt das unternehmen allgemein nach außen auf?) und Corporate Culture (wie geht das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern und Partnern um?) die Unternehmensphilosophie festgelegt.

D

nach oben

Dialog-Marketing

Wenn mal wieder Werbebriefe ihren Briefkasten verstopfen, haben Sie direkten Kontakt mit dem Dialog-Marketing. Eben dieser direkte Kontakt von Hersteller oder Vertreiber mit dem Kunden ist hier das Ziel. Oftmals beschränkt sich die gesamte kreative Leistung von Dialog-Marketing-Aktivitäten auf große Störer und auffällig platzierte Versprechungen. Dabei kann auch Dialogmarketing eine wahre Spielwiese der Kreativität sein, vorausgesetzt man nimmt den Verbraucher ernst und lässt ihn das auch spüren. Wenn sie meinen, dass in letzter zeit nicht mehr so viele Werbebriefe im Briefkasten stecken, dann schauen sie mal in ihren E-Mail-Account. Das meiste, was wir unter dem schönen Spitznamen „Spam“ im Internet unverlangt zugesandt bekommen, gehört auch zum Dialog-Marketing.

Digi-Proof

Der Digital-Proof ist, wie der Name schon sagt, ein digitaler Andruck aus dem Computer. So spart man sich die Belichtung von Druckplatten oder Filmen.

Dispenser

Ein Behälter, der am → POS platziert wird. Im Dispenser stecken zum Beispiel die Teilnahmekarten eines Gewinnspiels, oder die Infos, die ein Hersteller unbedingt zu seinem neuen Produkt verteilen will. So langweilig es zunächst erscheinen mag, wenn man mit dem Entwurf eines Dispensers beauftragt wird, gibt es auch da in kreativer Hinsicht himmelweite Unterschiede. Der Dispenser ist schließlich auch ein Werbemittel, also sollten wir ihm ebenso unsere Aufmerksamkeit schenken. Sonst greift keiner zu.

Display

Der englische Ausdruck für „zur Schau stellen“, also z.B. eine Schaufensterdekoration, oder auch der hübsche Verkaufsständer, in dem die Chips mit dem fiesen Paprikageschmack als der ideale Begleiter für lange Fernsehabende angepriesen werden. Also: es handelt sich um Werbematerial direkt dort, wo man das betreffende Produkt gefälligst kaufen soll.

Direkt-Marketing

So, jetzt lesen Sie sich erst mal brav durch, was unter → Dialog Marketing steht. Und dann stellen sie sich vor, dass dabei sie persönlich angesprochen werden, so richtig mit Namen, als ob der Absender des Briefes sie persönlich kennen würde. Das ist Direkt-Marketing. Noch schwieriger als einfach nur Dialog Marketing. Nein, nicht schwieriger, sagen wir reizvoller.

DTP

Ausgeschrieben: Desk Top Publishing. Stimmt, der Begriff schwirrt doch immer mal durch die Agentur, nicht wahr? „Das geben wir gleich der DTP und dann geht’s ab in die Produktion!“ Mithilfe der DTP können alle Drucksachen in den Agenturen bis zur Produktionsreife weiterentwickelt werden. So kann vieles, was früher den Druckereien vorbehalten war, schon im Hause durch eigene Sklav … ähm … durch eigene Angestellte erledigt werden. Ein gescheiter, schneller und mitdenkender DTP-Grafiker ist mit Gold gar nicht aufzuwiegen!

DU (Druckunterlagenschluss)

Der Termin, an dem definitiv alles bei der Druckerei sein muss.

Durchschuss

Der Abstand zwischen den Zeilen. Aufgepasst: man misst ihn von Schriftunterkante zu Schriftunterkante, in Millimeter, manchmal auch in Punktgröße.

E

nach oben

Eierlegende Wollmilchsau

Wenn der Kunde mit einer Anzeige ein neues Produkt einführen will, dabei natürlich auch dessen Qualitäten ausgelobt werden sollen, zusätzlich auf die anderen Produkte aus dem Hause aufmerksam gemacht werden, mit großer emotionaler Kraft ein packender Imageauftritt mit einem Preisausschreiben kombiniert und dabei eigentlich die beeindruckende Unternehmenshistorie in den Mittelpunkt gerückt werden soll, hören wir ihn klar und deutlich: den Ruf nach einer klassischen Wollmilchsau. Da muss die Agentur zurückrufen: an was soll sich dein Kunde denn erinnern, wenn er deine Anzeige gelesen hat? Es hat aber den Anschein, als ob sich so manche Agentur hauptsächlich in der Aufzucht eierlegender Wollmilchsäue engagiert.

1/1 oder „Ein-Eintel“

Gebräuchliche Abkürzung für ganzseitige Anzeigen, im Gegensatz zu beispielsweise der halben Seite (1/2) oder der Doppelseite (2/1).

Etat

Jawoll, hier geht’s um Geld. Der Etat ist die gesamtsumme aller zur Verfügung stehenden Finanzmittel, um für ein Produkt oder eine Dienstleistung Werbung zu treiben.

Execution

Alles ist fertig ausgedacht, formuliert, skizziert, präsentiert … So, und dann? Dann muss alles ausgearbeitet werden. Dann geht’s an die Execution, die viel Feingefühl und Geduld braucht, um das, was man in seinen Entwürfen angedeutet hat, auch adäquat umsetzen zu können.

F

nach oben

Fast Moving Consumer Goods (FMCG)

Güter des täglichen Bedarfs mit einem hohen Umschlag im Laden, sei es ein Tante-Emma-Laden oder ein Supermarkt. Auf deutsch nennt man sie Schnelldreher.

Feierabend

Jetzt wird’s schwer. Wie soll man einem engagierten Werber erklären, was Feierabend heißt? Das Büro verlassen? Okay. Schlafen gehen? Na klar. Wochenendausflug? Jawoll. Aber Feierabend? Anregungen bitte per E-Mail.

FFF

Film, Funk, Fernsehen. Der TV-Producer in der Werbeagentur ist das Bindeglied zwischen Kreation und Filmproduktion. Er schlägt der Kreation für das jeweilige Projekt die beste und/oder kostengünstigste Filmproduktion mit dem von ihr vertretenen Regisseur vor. Er verhandelt die Kosten mit der Filmproduktion vor und nach dem dreh und begleitet die gesamte Produktion von Anfang bis Ende.
Der TV-Producer in der Filmproduktionsfirma ist der Ansprechpartner für die Werbeagentur, macht Regievorschläge für das gewünschte Projekt und kalkuliert es. Er organisiert den gesamten Dreh inklusive Casting, Locationsuche, Buchung der Crew, Gagenverhandlungen, Buchung und Kostenkontrolle der Postproduktion. Natürlich betreut auch er, eben von Produktionsseite, den dreh über die gesamte Zeit. Damit der Gewinn für die Filmproduktion bei höchstmöglicher Produktionsqualität auch möglichst groß ist, behält er ständig die Kosten im Auge. Der Funk-Producer übernimmt die entsprechenden Aufgaben für Funkspots, und weiß meist auch nicht nur über Buchungskosten von Studios und die üblichen Gagen von Werbespot- und Synchronsprechern gut Bescheid, sondern auch wer welchen Filmstar synchronisiert.

Flyer

Kleinprospekte, die als Beilage in Mailings verwendet werden, um Sonderangebote, ein Geschenk oder andere Botschaften besonders hervorzuheben.

Folder

Eigentlich ein Faltprospekt, kann aber auch eine Mappe oder ein Schnellhefter sein. Darüber, was in so einem Folder steckt, sagt das noch nichts. Es sei denn, es ist ein Salesfolder. Der enthält dann Verkaufsunterlagen, die Außendienstlern im Verkaufsgespräch helfen, die Vorteile seines Produkts oder seiner Dienstleistung umfassend und deutlich zu kommunizieren. Der Salesfolder wird besonders gerne im → B-to-B eingesetzt.

Footage

Bei Film- und Fotoaufnahmen das ganze Material, aus dem man auswählt, um seine Anzeigenmotive zu gestalten oder den Werbefilm zu schneiden. Obacht: viel Footage heißt nicht immer große Auswahl, sondern oft ganz einfach Pseudo-Entscheidungshilfe für entschlussschwache und konzeptlose Kreative. Was Sie mit den betreffenden Fotos oder Filmsequenzen anstellen wollen, müssen Sie sich vor dem → Shooting überlegen.

G

nach oben

Global Marketing

Weltweite (den gesamten Globus umspannende) Marketingbemühungen.

Gold!

Aufschrei beim trügerischen Gefühl, eine Idee zu haben, die einem Ruhm, Geld, Ehre und Sex verspricht (oder zumindest einiges davon). Große Chancen haben wirkliche Gold-Ideen, wenn Vorgesetzte ungefragt etwas daran → verschlimmbessern, und mit ihrem eigenen Namen versehen zu Wettbewerben einreichen. Wenn noch Platz auf dem Wettbewerbsformular ist, wird manchmal sogar der Name dessen mitgenannt, der sich das eigentlich ausgedacht hat.

Gross Income

Leider ist das oftmals gar nicht groß. Das sind nämlich die Netto-Roheinnahmen einer Werbeagentur. Das Gross Income errechnen sie aus allen Honoraren und den Media-Erlösen. Es entspricht dem Netto-Umsatz und wird zur Einschätzung der wirtschaftlichen Größe einer Agentur herangezogen. Kompliziert? Dann lesen sie mal, was unter b wie → Billings steht.

H

nach oben

Hard Selling

Verkaufe! Hier geht’s ohne Wenn und Aber um nichts anderes als Aufmerksamkeit schaffen und Umsatz generieren. Worum geht’s denn sonst in der Werbung? Und eigentlich verkauft doch kreative Werbung am besten!? Ist besonders kreativ also auch besonders hard selling? Von der Definition her das Gegenteil. Ach, da kann man sich die Köpfe heißreden. Der begriff „hard selling“ wird gerne ins Feld geführt, wenn man sich nicht traut, kreative Werbung zu machen, weil man Angst hat, eventuell ein Hundertstel der Zielgruppe zu verschrecken und damit die Quartalszahlen zwei Stellen hinter dem Komma gnadenlos runterzuziehen.

Headline

Was im Zeitungsartikel die Schlagzeile, das ist in der Anzeige die Kopfzeile, also der → Teaser, der den Leser dazu bringen soll, sich näher für die Anzeige und das Produkt zu interessieren. Natürlich muss die Headline nicht immer am Kopf der Anzeige stehen, wird aber vom gesamten Text als erstes wahrgenommen.

I

nach oben

Impact

Wenn mal wieder jemand sagt: „Euer Konzept ist nicht so impactstark“, dann fragen Sie ihn mal, was denn Impact heißt. Während Ihr gegenüber die Gesichtsfarbe wechselt, erklären Sie in aller Seelenruhe, dass der Begriff wörtlich als „Zusammenstoß“ oder „Einwirkung“ übersetzt wird. Und dann erklären Sie, warum Ihr Konzept genug Impact bietet, um dem Verbraucher im Gedächtnis zu haften wie Kraftkleber.

Incentives

Im wahren Leben nennt man das Lockmittel oder Zuckerl. Leistungsprämien, mit denen man Mitarbeiter motivieren will, um die ziele der Unternehmensführung zu erreichen. Wenn’s funktioniert, sind alle froh. Aber wehe, wenn nicht.

J

nach oben

Jingle

Das Logo für’s Ohr. Ein kleines Lied, eine Melodie oder auch, wie im Falle von Audi, einfach ein kurzer markanter Sound. So kurz der Jingle, so wichtig sind Reife vorüberlegungen, was ausgedrückt werden soll, und wie. Gute Jingles erkennt man nach einmaligem Hören sofort wieder. Leider manchmal auch besonders schlimme.

K

nach oben

Kampagne

Früher ist das Militär Kampagnen geritten, um den Feind über den Haufen zu rennen. Wir sollten den Verbraucher um Himmels Willen nicht als Feind ansehen, aber das Ziel unserer Werbekampagnen ist das gleiche. Der Verbraucher soll sich ergeben und dann seinerseits zuschlagen, am Regal und an der Kasse.

Key Visual

Dieses Bild ist der Schlüssel zur Merkfähigkeit. Ein Bildsignal, das für die Marke stehen soll. Das kann es nur, wenn es durch möglichst viele Werbemittel und Medien hindurch leicht erkennbar eingesetzt wird. Einer der Klassiker ist die lila Kuh, die uns auf der Packung und in der Werbung für eine bekannte Schokoladenmarke begegnet. Das Key Visual funktioniert gut als Schlüsselbild der Marke, wenn man den Namen der Marke nicht nennen muss. Also, für wen arbeitet die lila Kuh fleißig als Key Visual?

Kuh vom Eis holen

Abwenden der höchsten Gefahr. Leider bricht man beim Versuch, die Kuh vom Eis zu holen, leicht ein. Dann wird’s schwierig, alles wieder in trockene Tücher zu bekommen, damit alle d’accord sind.

Kuki

Das hat nichts mit Zahnpflege zu tun, sondern mit Kundenpflege. Kukis sind Kunden-Kinder. Wenn also der Spross eines wertvollen Kunden „in die Werbung“ gehen will, schaut man, ob nicht ein Praktikumsplatz frei ist. Obacht, liebes Kuki, so einfach Sie Ihren Praktikumsplatz bekommen haben, so schwer wird ihr Alltag. Denn viele Kollegen denken, dass Sie eigentlich gar nichts können und mit Samthandschuhen angefasst werden wollen. Dabei nutzen Sie einfach die Chancen, die sich Ihnen bieten. Wie jeder von uns. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie solchen Menschen begegnen werden und zeigen Sie ihnen, was Sie drauf haben und wie belastbar Sie sind.

L

nach oben

Layout

Der Entwurf aller visuellen Arbeiten, auch für Websites, stellt das Gesicht des Auftritts dar. Wenn man sein → Scribble etwas verfeinern will, um seine Idee in einem groben Entwurf sichtbar zu machen, fertigt man ein „Rough Layout“ an. Das komplett fertige Layout, das sogenannte Rein-Layout, ist dann bindend für die Gestaltung eines Werbemittels und gibt den rahmen für Weiterführungen und Adaptionen des Erstlings vor. Ebenso ist in der Zeitschriften- und Magazingestaltung, dem Editorial design, das Layout das Gesicht der Publikation.

Lead Agency

Große Kunden, die mehrere Etats zu vergeben haben, streuen diese oft, um sich nicht an eine einzige Agentur zu binden. Internationale Etats brauchen zugleich einen überall wiedererkennbaren Markenauftritt, und dazu gekonnte Adaptionen für die jeweiligen regionalen oder nationalen Eigenheiten. Dafür ist es sinnvoll, eine Agentur mit der weltweiten Führung der Marke zu beauftragen, und diesen Auftritt entweder von deren Filialen vor Ort oder anderen Agenturen, die sich im jeweiligen Land gut auskennen, adaptieren zu lassen. Deshalb gibt es so viele Netzwerkagenturen, denn als Lead Agency will man eben auch federführend für alle anderen Länder die Kreation gestalten, baut also aus diesem Grunde ein Netzwerk auf. Mancher Kunde legt aber gerade wert auf die Kombination von internationaler Lead Agency und kleinen regionalen Werbeagenturen.

Leaflet

Ein Prospekt, Handzettel oder Merkblatt. Es wird häufig als Flugblatt oder → Flyer verwendet. Der Form sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, trotzdem ist die gebräuchlichste Form des Leaflets das Din A4 Blatt im offenen Format, zweimal auf DIN Lang gefalzt.

Leporello

Sieht aus wie ein Heftchen, das man wie eine Ziehharmonika öffnet, ist aber ein geschickt gefalteter Zettel; gerne verwendet für Direktmarketingmaßnahmen.

Location

Damit bezeichnet man den Drehort für Film- oder Fotoaufnahmen. Locationscouts suchen rund um die Welt nach den besten Orten für Dreharbeiten. Das klingt verlockend, ist aber ganz schön stressig. Arbeitsmotto: arbeiten, wo andere Urlaub machen. Liest man im abspann eines Spielfilms „shot on location“, wurde an Originalschauplätzen gedreht.

Logo

Das Firmenzeichen. Es kann ein rein visuelles Symbol, der Markenname in einer klar definierten eigenen Schrift oder eine Wort-Bild-Marke sein.

Longcopy

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen längeren Text. Eine Longcopy verwendet man natürlich gerne, wenn es eine Menge Interessantes zu erzählen gibt. Die Longcopy findet in Broschüren sehr oft, in Anzeigen selten, auf Plakat nur in Extremfällen Verwendung. Aufgepasst, liebe Texter: „eine Menge Interessantes“ steht da geschrieben. Verfassen Sie nicht reflexartig eine Longcopy, nur weil der Kunde nicht weiß, welche der unzähligen fantastischen Eigenschaften seines Produktes er gerne hervorheben würde.

M

nach oben

Mailing

Eine Aussendung an alle, die man zu seiner Zielgruppe zählt. Deshalb liegt immer mal so ein persönlich adressiertes Couvert in ihrem Briefkasten, das Ihnen eine Zukunft als Millionär verheißt. Es empfiehlt sich bei Aussendungen aller Art (per Post, Internet, SMS oder sonst wie) darauf zu achten, wer zur Zielgruppe des beworbenen Produkts gehört. Sonst nervt man nur und hat schnell viel Geld dafür ausgegeben das Gegenteil des Ziels erreicht zu haben.

Mappe

Sie beherbergt all die kreativen Arbeiten, auf die ein Texter oder Art Director stolz ist. Damit stellt er sich vor, um zu zeigen was er schon gemacht hat, und wie sein Stil ausschaut. Da sollte nur drin sein, was man wirklich gut findet, und natürlich möglichst viele aktuelle Arbeiten. Ganz wichtig: alles sollte zweifelsfrei tatsächlich Ihre eigene Arbeit sein, zumindest sollten Sie maßgeblich am kreativen Prozess beteiligt gewesen sein. Aber aufgepasst: nicht nur was Sie präsentieren, ist wichtig, sondern auch die Art der Präsentation.

Markenkern

Das ist der Bestandteil der Marke, der ihr Wesen ausmacht. Man stellt sich da so einen riesigen Corpus vor, in dem ein Kern steckt; tatsächlich kein schlechtes Bild. So mancher Werber schaut sich die Oberfläche an und legt los. Wir müssen uns aber erst zum Kern der Marke vorkämpfen, eben das, was sie im Kern ausmacht, sehen und erkennen. Und daraus ziehen wir unsere Schlüsse. Dann können wir langsam an die strategischen Überlegungen ran.

Marketing

Das Marketing kümmert sich um die Bewerbung und bessere Verkaufbarkeit einer Firma, eines Produkts oder einer Dienstleistung. Schließlich soll das Produkt ja im Markt bestehen können oder ihn am besten sogar beherrschen. Zu den Verantwortungsbereichen des Marketing gehören neben der Werbung die Überwachung oder Betreuung von Produktentwicklungen und Namensfindungen, Packungsgestaltung, von allen PR-Aktivitäten, Messeaktivitäten, Business-to-Business, Direktmarketing, Sponsoring und Product Placement, und schließlich der Internetpräsenz.

Marktforschung

Über die Marktforschung könnten wir gleich mal ein eigenes Buch schreiben. Und das wäre viel dicker als das Vorliegende. Sehr spannend: man versucht mit Hilfe bestimmter Techniken einen Markt zu durchschauen und berechenbar zu machen. Und trotzdem fällt am Ende langer Diskussionen über Marktforschung doch so oft der Satz: „traue keiner Marktforschung, die du nicht selbst gefälscht hast“. Sie ahnen es: ein eigenes, ein sehr dickes buch.

Media

Die meisten Agenturen haben eine Mediaabteilung. Es gibt sogar richtige Mediaagenturen, die nichts anderes machen. Aber was denn nun genau? Also: in der Mediaabteilung arbeiten die Mediaplaner, und die wiederum erarbeiten Mediastrategien. Und dann schlagen sie in Meetings den Media-Mix vor. Das ist ein sensibles Thema, denn jeder Media-Etat hat seine Grenzen. Mediamediamedia!!!
Das sind ganz einfach die Menschen, die darüber bescheid wissen, welche Medien (Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, TV, Funk bis zum Zeppelin, der mit einer Werbebotschaft über die Stadt fliegt) am besten gebucht werden, um die Zielgruppe des Produkts effizient und zielgenau zu erreichen. Deren Alltag ist eine Aneinanderreihung von Problem und Lösung und Problem.
Als Beispiel: Wir werben im TV. Wollen wir andere Medien begleitend belegen? Nö? Volle Konzentration auf TV. In welchem Sender und in welchem Umfeld? Zu welcher Uhrzeit sieht denn unsere Zielgruppe fern? Welche Sendungen bevorzugen die denn? Was? Die schauen Spielfilme am Samstagabend? Können wir uns das leisten? Gibt’s Mengenrabatt? Aber wir können doch nicht nur am Samstagabend schalten! Welche Programmumfelder in welchem Sender kommen noch in Frage? Na gut, jetzt haben wir uns Sendungen rausgesucht, Werbezeit gebucht, Konditionen ausgehandelt. Ach, der Kunde will doch zusätzlich in Zeitschriften? In welche? Und von welchem Geld? Und wieso hab ich seit 10 Monaten keinen Urlaub genommen?

Medienkonvergenz

Gehen wir dem ganzen zunächst an die Wurzel: ein Konvent ist eine Zusammenkunft, das wissen wir alle. Konvergenz bezeichnet man als zusammenstreben. Und nun auf in die Welt der Medien: unsere Nutzung von Informations- und Unterhaltungsmedien hat sich in den letzten Jahren rasch geändert. Und sie ändert sich weiterhin mit rasender Geschwindigkeit. Nur ein beispiel: Radio über das Internet hören ist völlig normal geworden. Die Medienlandschaft ist nicht mehr in strikte Klassen unterteilt. Da erweisen sich Computer und Internet als sehr nützlich, denn durch die Digitalisierung werden eben alle Informationen auf sämtlichen Verarbeitungs-, Übertragungs- und Darstellungssystemen benutzbar. Da haben wir’s: die Medien konvergieren – sie streben zusammen.

Meinungsbildner / Opinion Leader

Das sind Menschen, die auf eine bestimmte Zielgruppe Einfluss haben. Was so jemand trägt, trinkt, fährt, macht, das ist wohl gerade angesagt. Dann kann man nicht so schief liegen, wenn man das auch trägt, trinkt, fährt, macht.

Merchandising

Ich gehe zum Rockkonzert, und siehe da: ich kann ein T-Shirt kaufen, auf dem der Gruppenname der Rockband steht. Oder eine Tasse mit dem Titel meines Lieblingsliedes, ein Programmheft zur Tournee oder einen Schlüsselanhänger. Der Autor dieser Zeilen stand vor einigen Jahren ungläubig an einem Merchandising-Stand der Rolling Stones, wo er tatsächlich eine Lederjacke mit der berühmten Zunge hätte kaufen können. Für 450 D-Mark! An diesem Konzertabend hatte ich zufällig nicht ganz soviel im Portemonnaie. Womit man so alles Geld verdienen kann!
Und darum Geht’s beim Merchandising. Man überlegt sich, was neben dem eigentlichen Produkt alles noch an die Fans gebracht werden kann. Von meinem Lieblingscomic eine Figur, von der „Big Brother“-Serie oder „Deutschland sucht den Superstar“ ein regelmäßig erscheinendes Magazin … Von den Harry Potter-Büchern … Von „Star Wars“… Hier zeigt sich, dass wir eine klassenlose Gesellschaft sind. Egal wie wohlhabend, wie alt und welchen vorlieben frönend. Der Wimpel oder das Trikot vom Lieblings-Sportverein, ein Accessoire mit dem Logo meiner Lieblings-Automarke oder Modemarke … Schier endlos ist die liste der Begehrlichkeiten. Deshalb wechseln eben auch im Bereich der Merchandising-Rechte so riesige summen den Besitzer.

Morphologie

Kürzestmöglich: die Wissenschaft von der Formgebung. In der Werbung heißt das z.B.: Die form von Produkten erkennbar machen und erhalten. Bekommt ein Markenartikel eine neue Form, so sollte diese als Weiterführung des schon bekannten Produkts erkennbar sein. Schließlich will man von der Markenbekanntheit weiterhin profitieren, aber eben neue positive Impulse schaffen. Die psychologische Morphologie als Grundlage für die Erforschung der Alltags-Kultur und der Medien spielt in der qualitativ ausgerichteten Marktforschung eine wichtige rolle. Sie bildet die theoretische Grundlage für erfolgreich angewendete Werbewirkungsforschung. Das Konzept der psychologischen Morphologie wurde von Prof. Dr. Wilhelm Salber am psychologischen Institut der Universität zu Köln entwickelt. Ach, und damit wird auch wirklich in der Praxis gearbeitet? Jawoll, zum Beispiel vom Rheingold Institut in Köln und dem IFM in Freiburg (u.A. für die Telekom, Allianz, die Deutsche Bank, Reemtsma).

Multimedia

Das heißt erst mal einfach nur: alle nutzbaren Medien miteinander zu verknüpfen. Der Begriff wird gerne mit „neue Medien“ verwechselt. Wahrscheinlich, weil bei einer konsequenten multimedialen Verknüpfung meiner Kommunikation dem Computer und seinen vielfältigen Möglichkeiten meist eine zentrale Rolle zukommt.

N

nach oben

Network

Wie die wörtliche Übersetzung schon sagt: ein Netzwerk. In der Werbung meist gebraucht, wenn man von Network-Agenturen spricht. Diese Agenturen haben ein Netzwerk, das sich über mehrere Städte oder Länder erstreckt. Riesige Networks sind weltweit aktiv, und viele dieser Riesen finden sich dann wiederum oft unter einer großen Holding zusammen. Natürlich können auch einzelne Agenturen einen Zweckverband gründen, zum Beispiel um sich für die Betreuung eines gemeinsamen Kunden auszutauschen. Vernetze ich mich da nicht projekt- oder kundengebunden mit meiner eigentlichen Konkurrenz, dann ruft der Kunde vielleicht gleich nach einer Networkagentur. Die weltweite Betreuung multinationaler Konzerne ist logischerweise die große stärke von Networks.

New Business

Um ein New Business betreuen zu dürfen, muss man sich meist in einem → Pitch gegen andere Agenturen durchsetzen. Dieses Neugeschäft – also dieser neue Kunde – soll dann entweder den kreativen Ruf der Agentur nach vorne bringen, oder alternativ die Kasse füllen. Beides gleichzeitig gelingt leider nur wenigen Agenturen. Schwitzt ein Kollege morgens schon lange in seinem Kämmerchen, wenn Sie die Agentur betreten, und immer noch, wenn Sie zu nachtschlafender Zeit das Büro verlassen, dann wissen Sie, was der Spruch heißt: „Der macht New Business!“ Ist der Pitch aber gewonnen, dann erkennen Sie, dass der Kollege auch so richtig herzhaft lachen kann. Und feiern kann der!!! Na ja, bis die Ideen, mit denen er den Pitch gewonnen hat, umgesetzt werden sollen.

Nielsen

Caesar hat Gallien in drei Teile geteilt, Nielsen teilt Deutschland in acht Teile.
Und zwar so:
Nielsen I: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Nielsen II: Nordrhein-Westfalen
Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Nielsen IIIb: Baden-Württemberg
Nielsen IV: Bayern
Nielsen V: Berlin
Nielsen VI: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Nielsen VII: Thüringen, Sachsen
Wie man sieht, werden hier die Bundesländer in einzelne Regionalgruppen zusammengefasst, um in der Marktforschung effektiver arbeiten zu können. A.C.Nielsen ist ein amerikanisches Marktforschungsinstitut,
Das in Frankfurt a.M. seinen deutschen Hauptsitz, sorry, sein Headquarter, hat. Die „A.C. Nielsen Werbeforschung sp“ in Hamburg beobachtet die Brutto-Werbeumsätze der wichtigsten Mediengattungen und Werbeträger nach differenzierten Einteilungen (Firmen, Marken, Wirtschaftsbereiche usw.).

O

nach oben

Off

Da spricht jemand, ohne dass man die Person sieht. Das isses eigentlich, nicht mehr und nicht weniger. Im Funk (wo man eh keinen sieht) heißt das dann, dass ein Sprecher etwas sagt, der erkennbar nicht Teil einer Spielszene ist. Der Off übernimmt meist die Aufgaben, die in der Anzeige die → Copy übernimmt.

One-to-One-Communication

Packt der Versicherungsvertreter bei mir Zuhause seine Unterlagen für die Zusatzrisikoanlagenundabsicherungsnebenklauselverzugsgebührrücktrittsversicherung aus, bin ich in den Fängen der klassischen One-to-One-Communication. Auch ein Klassiker sind die Damen, die unverfänglich fragen: „bisschen Spaß haben?“ Und das waren nur zwei der unzähligen Arten dieser Art zu werben. Allen gemeinsam: eine Person versucht eine andere von der Qualität ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Online-Marketing

Das Internet wird natürlich sehr gerne verwendet, um medienadäquate Marketingstrategien und Werbekampagnen umzusetzen. Ebenso als Ergänzung klassischer Werbekampagnen, um den Begriff → Medienkonvergenz nicht nur als modern klingendes versprechen im Munde zu führen, sondern tatsächlich medienübergreifende Markenauftritte zu schaffen.

P

nach oben

Packshot

Hier wird das Produkt ordentlich und deutlich gezeigt. Gut aufpassen, so schön sehen sie das Produkt nie wieder. Deshalb sind Packshot-Shootings auch oft so wahnsinnig aufwendig.

Pappe

Kreation wird im Kundenmeeting klassisch auf der Pappe präsentiert. Da ist die neue Anzeige draufgepappt, das Storyboard für den neuen TV-Spot, oder das neue Logo. Daher redet man bei einer Präsentation mit vielen Pappen auch von einer Pappenschlacht. Eine Power Point Präsentation ist zwar praktischer, sieht aber nicht nach so immens viel Arbeit aus. Und man kann die Motive nicht so schön alle nebeneinander an die Wand stellen und zum Abschuss freigeben. So tragen wir also im Pappensarg unsere Pappen zum Kunden. Und wenn der Kunde das alles gar nicht mochte, wissen wir auch, warum die Kiste Pappensarg heißt.

Penetration

Ja, man verwendet diesen Begriff öfters in der Werbung, ohne rot zu werden. Man könnte auch Durchdringung dazu sagen. Zum Beispiel, wie stark man mit seiner neuen Limo den Erfrischungsgetränkemarkt durchdringt und sowohl die Aufmerksamkeit von als auch Erreichbarkeit für die potentielle Kundschaft erreicht. Das ist nun wirklich kein Grund rot zu werden.

Pitch

Zu deutsch: Wettbewerbspräsentation, klingt aber nicht so spannend. Egal wie man’s ausdrückt, spannend ist es immer, weil man sich beim Pitch im Wettbewerb mit anderen Agenturen befindet. Wenn nun Kunde A die Agenturen Blender & Kupfer und The LSD-Agency zum Pitch einlädt, dann treten sie gegeneinander an, um den Werbeetat des Kunden betreuen zu dürfen.

Plakat

Klaro, die hängen zum Beispiel an der Straße oder in der U-Bahnstation. Man unterteilt sie in diverse normierte Formate, damit es kein Chaos bei Größen, Buchungen und Abrechnungen gibt. Bei uns geht man vom Format DIN A1 aus. Alles muss also dieser Größe oder einem Vielfachen davon entsprechen, oder eben kleiner in DIN A2 und A3 und so weiter. Dafür, dass die Plakate in Normgrössen aufgeteilt werden, hat schon Ende des 19. Jahrhunderts Herr Litfaß gesorgt. Genau, der mit der Säule.

Portfolio

Wie auch Wirtschaftsunternehmen gerne zeigen, wie ihr Portfolio aufgestellt ist, also welche Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden können, so zeigen auch die Werber gerne ihr Portfolio. Der einzelne sagt dazu auch ganz einfach: meine → Mappe. Im Portfolio steckt die Arbeit, auf die eine Agentur oder ein Fotograf, ein AD oder ein Texter stolz ist. Das zeigt man anderen und bekommt neue Jobs, was wieder gut fürs Portfolio ist.

POS / POP

Point of Sale, bzw. Point of Purchase. Das ist direkt der Ort, wo ich ein Produkt kaufe. Typische Werbemittel am POS sind z.B. Einkaufswagengriffe, Bodenkleber, Deckenhänger, → Regalnasen und Warentrenner an der Kasse. Und was Sie sonst noch alles erfinden.

Positioning, Positionierung

Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss logischerweise erst einmal seinen Platz zugewiesen bekommen, bevor ich mir Werbung dafür ausdenken kann. Habe ich einen achtsitzigen Cabriokombi zu bewerben, dann überlege ich, ob ich z.B. vornehmlich die aktive Großfamilie, die sportlichen Cabriofreunde oder die praxisorientierten Kleinunternehmer ansprechen möchte. Das Produkt muss seinen Platz zugewiesen bekommen, es muss positioniert werden. Meist beschäftigt sich schon die Werbeabteilung meines Kunden ausgiebig damit, bevor sie die Agentur um einen Werbeauftritt bittet. Es gibt auch wahre Positioningspezialisten, die sich mit nichts anderem beschäftigen.

PPM

Das Pre-Production-Meeting. Hält man vor den Dreharbeiten zu einem TV- oder Kino-Spot ab. Es treffen sich normalerweise Werbeleiter, Kreative und → Producer der Agentur, sowie Producer und Regisseur der Filmproduktionsfirma, um alles haarklein zu definieren, was den Beteiligten wichtig ist. Ablauf und Stimmung der Geschichte, Art der Produktdarstellung, Drehort, Schauspielerauswahl, Budgetfragen und vieles mehr werden vorher geklärt. Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten gibt es später noch genug. Da ist es nur nützlich, vorher in Anwesenheit aller so viel klar zu definieren, wie nur möglich ist. Im Besprechungs-Protokoll des PPM werden Angaben und Beschlüsse festgehalten.

Pre-Test

Hier sind wir wieder in der Höhle der Werbeforscher. Kurz gesagt: wenn eine Firma der Werbestrategie und der Kreation ihrer Agentur und ihrem eigenen Gespür nicht traut, gibt sie Werbeauftritte in den Pre-Test. Das Ergebnis soll Aufschluss über die Wirksamkeit geben und aufdecken, was an einer Kampagne vielleicht noch nicht so richtig funktioniert. Tatsache ist aber, dass man viel Geld dafür ausgibt, sich noch mehr
Verunsichern zu lassen. Das schöne daran: bringt die Werbung trotz Pre-Test nicht den erwünschten erfolg, ist man als Produktmanager oder Werbeleiter fein raus. Schließlich hat man vorher getestet. An der Werbung, die uns alltäglich in allen Medien umspült, kann man erkennen, dass in Deutschland Pre-Tests sehr beliebt sind. Wertet man Pre-Test-Ergebnisse nicht als Fingerzeig Gottes, sondern als eines von mehreren Kriterien, die man in seine überlegungen einbezieht, machen Pre-Tests durchaus Sinn.

Producer und Produktioner

Der Producer kümmert sich um alles Organisatorische rund um die Produktion eines TV- , Kino- oder Funkspots (siehe → FFF). Der Produktioner macht genau diesen Job für Printproduktionen, Werbeaktionen und manchmal sogar Veranstaltungen. Er ist vor allem Organisator, Planer, Druck- und Litho-Spezialist, Einkäufer, Berater und Vermittler zwischen den wünschen des Kunden, den Ideen der Kreation und den technischen Möglichkeiten der Herstellung. Er organisiert und koordiniert die einzelnen Arbeitsprozesse, und kümmert sich um die optimale Auftragsabwicklung.

Public Relations (PR)

Zu deutsch: Öffentlichkeitsarbeit. Public Relation-Experten haben auf den ersten Blick eine Menge gemeinsam mit Werbern. Sie kümmern sich um das positive Erscheinungsbild von Unternehmen oder Institutionen. Das machen sie aber nicht mit Hilfe klassischer Werbung, sondern mit der Verbreitung und Steuerung von Nachrichten über ihren Auftraggeber, in enger Zusammenarbeit mit der Presse. Sie sorgen für redaktionelle Beiträge ohne direkt als Journalisten bezeichnet werden zu können, sie sorgen für Werberummel, ohne direkt Werber genannt werden zu können. Vielleicht sollte Public Relation eher mit Drahtseilakrobatik übersetzt werden.

Q

nach oben

Qualität

Hups, das ist mal ein Thema. Vortrefflich streitet man in den berühmten Meetings in der Agentur und beim Kunden über diesen Begriff. Wer hat Recht mit seiner Einschätzung? Selbstverständlich immer Sie! Ach, aber das steht auf einem anderen Blatt.

R

nach oben

Reason Why

Warum soll ich das Produkt überhaupt kaufen? Den Kaufgrund müssen wir Werber erst mal den Verbrauchern vermitteln. Deshalb fragen wir eben immer: „und der Reason Why?“ Wenn wir ihn wissen, können wir ihn auch dramatisieren. Und schwuppdiwupp ist die tolle Werbekampagne fertig. Das wäre schön, gell?

Recall

In der Werbung wird der Begriff verwandt, um die Erinnerung an einen Werbeauftritt, dessen werbliche Aussage oder auch einen Produktnamen oder Claim, der neu eingeführt werden soll, zu testen. Man unterscheidet zwischen Aided Recall (gestützte Erinnerung) und Unaided Recall (ungestützte Erinnerung). Beim Aided Recall werden mir als Testperson Erinnerungshilfen geboten, z.B. der Produktname, an den ich mich erinnern soll, in einer Gruppe mehrerer Alternativen genannt. Der Unaided Recall funktioniert wie eine mündliche Mathe-Prüfung beim fiesesten Lehrer der Schule. Man wird nach etwas gefragt, an das man sich meist beim besten Willen nicht erinnern kann. Der Unterschied zur Mathe-Prüfung: hier kommt der Befragte ungeschoren davon – und nur der.

Rechtschreibung

Sie zu beherrschen ist für Texter unumstößliche Pflicht. Da hilft kein Rechtschreibprogramm und kein Lektorat. Rechtschreibfehler sehen einfach beschäuert aus. Oder?

Regalnase / Wobbler

Sie gehen an einem ewig langen regal mit 39 Biersorten vorbei. Welches nehmen? Zum Glück wobbelt ein kleines Schildchen irgendwo aus dem Regal heraus. Das nenne ich mal aufmerksamkeitsstark. Direkt und doch hinterhältig: man muss einfach hinschauen. Steht man erst mal davor, dann braucht man nur noch den Arm auszufahren, und schon hat uns so eine kleine Regalnase mehr beeinflusst als diese TV-Spots, die gestern Abend mitten in den tollen Krimi hineingeplatzt sind.

Reklame

Heutzutage ein abschätziger Begriff für altbackene Werbung. Heute macht man keine Reklame mehr, heute macht man Werbung. Manche machen sogar Advertising. Wer besonders gutes Advertising macht, könnte damit in der Eigenwerbung wieder zu Zwecken der Akquise Reklame für sich machen. Könnte, aber heute macht das ja keiner mehr. Trotzdem verdienen fast alle ihr Geld damit.

Relaunch

Wer eine Marke modernisieren, dem Zeitgeist anpassen, eigenständiger präsentieren will, der beschäftigt sich mit einem Relaunch. Die alte Geschichte vom Ist- und Soll-zustand: man sieht Schwächen und Stärken im Erscheinungsbild der Marke, also versucht man die Schwächen zu beseitigen ohne die Stärken gleich mit über Bord zu werfen. Das erfordert einige Sensibilität im Umgang mit dem Markenbild, das sich die Verbraucher bisher von der Marke gemacht haben. Man will ja sowohl neue Kunden gewinnen, als auch die bestehenden Kunden weiterhin an sich binden.

Relevant Set

Die für mich relevant erscheinenden Marken sind in meinem Relevant Set. Na gut, etwas genauer: Ich bin 17 Jahre alt und brauche eine Jeans. Aus Gründen akuter Geldnot ziehe ich mit meiner Mutter los. In meinem Relevant Set beim Jeanskauf sind vielleicht eher mal Diesel, GAP, Pelle Pelle und Levi’s. Muttern zerrt mich aber zu C&A und Strauss Innovation. Sie hat eben auch ihre Gründe, warum sie gerade dort einkaufen will. So überlegen also Marketingmenschen, wer wohl warum wo welche Jeans kauft. Die Gründe hier sind klar: Image (ich: „ich kann mich doch nicht mit so’ner C&A-Hose sehen lassen!“) und Preis (Mutti: „glaubst du, wir haben einen Geldesel daheim?“). Letztlich werde ich als der Mensch, der die Jeans nachher am Leib trägt, auch auf Bequemlichkeit achten, meine Mutter wiederum auf Qualität, weil sie nicht in vier Wochen die gleiche Tortur mit mir durchstehen will. Zwickt die tolle Jeans im Schritt ist sie in Nullkommanix aus meinem Relevant Set für Jeans rausgeflogen. Geht sie in drei Wochen kaputt, dann wird sich meine Mutter das nächste Mal weigern, Geld für irgendein Produkt dieser Marke rauszurücken. Ja, das hätten wir auch kürzer erklären können, gell? Aber eben auch weniger lebendig, und dann hätten Sie nicht bis hierhin gelesen.

Reminder

Der soll mich daran erinnern, dass ich da doch mal vor 2 Tagen oder 2 Minuten so eine Werbung gesehen habe. Oft im TV oder Funk verwendet, um an die wesentlichen Vorteile des Produkts noch mal zu erinnern. Wer mir einmal mit der Faust in die Fresse haut, braucht mir beim Wiedersehen nur einen leichten Klaps geben und ich erinnere mich an den Faustschlag.

Response

Das ist die Erwiderung von Kundenseite. Hat eine Werbeaktion einen hohen Response, haben viele Verbraucher auf meine Werbung reagiert und sich bei mir auf ein Angebot hin gemeldet. Deshalb kleben immer diese Kärtchen in Zeitschriften, die sogenannten Responsekarten. Alles, was eine Antwort auf eine Werbeansprache mit der Aufforderung zu antworten darstellt, nennt sich Response, egal über welches Medium.

S

nach oben

Scam Ads

Anzeigen, Plakate, Filme und manchmal auch Radiospots, deren Bestimmung es ist, nicht die Ggewinne des Auftraggebers, sondern den guten Ruf der Agentur zu mehren. Sie werden ausschließlich für den → ADC und andere Award-Shows produziert und den oft willkürlich ausgesuchten „Auftraggebern“ in der Regel geschenkt. Ja, und deshalb gibt es immer wieder Theater um eine angemessene Bewertung solcher Leistungen.

Scrapbook

Das Buch, das man überallhin mitnimmt, um Skizzen, Begriffe und schnell hingeschluderte Ideenentwürfe aufs Papier zu bringen, bevor man sie wieder vergisst, weil man kein Scrapbook dabeihatte.

Scribble

Schnell hingekritzelte Zeichnungen, entweder um nicht diese wahnsinnig tolle Idee zu vergessen, die man gerade hatte. Oder um ohne großen Aufwand eine Bildidee einem anderen vermitteln zu können.

Side by Side

Eine sehr beliebte Werbemechanik. Das funktioniert zum Beispiel so:
Eine Anzeige, auf der zwei Bildmotive zu sehen sind.
Linkes Visual: Wir sehen ein Pärchen am Strand. Sie quasselt auf ihn ein. Er verdreht die Augen.
Hl: Urlaub mit Uschi:
Rechtes Visual: Sie quasselt immer noch. Er schaut aufs Meer und lächelt selig.
Hl: Urlaub mit Oropax.
Das geht natürlich auch prima mit Analogien oder der Gegenüberstellung der Konkurrenzprodukte.

Shooting

Auch in Deutschland geht selbstverständlich kein Art Director zu einem Fototermin oder zu Dreharbeiten. Nein, die gehen immer zu Shootings. Trotzdem gibt’s da keine Schießereien, sondern es werden nur Fotos geschossen oder Werbefilme gedreht.

Slogan

Zu deutsch: Schlagwort. Man soll sich problemlos daran erinnern können, und dabei selbstverständlich an eine bestimmte Marke oder ein Markenprodukt denken. Die meisten guten Slogans greifen den Zeitgeist auf. Ein gutes Beispiel: „Geiz ist geil.“ Sehen sie, die Marke müssen wir gar nicht nennen.

Storyboard

Das Storyboard ist ein Comic, der den ablauf eines Films zeigt. Ihm liegt das → Treatment zugrunde. Meist wird es so gehandhabt, dass man die wichtigsten Szenen von einem Storyboardzeichner untereinander zeichnen lässt. Links davon beschreibt man, was visuell passiert, rechts was gesagt wird, welche Geräusche und welche Musik für den ablauf wesentlich sind. Auch ganz praktisch: neben den Bildern die durchlaufende Zeit notieren, damit man abschätzen kann, für welche Sequenz wie viel Zeit zur Verfügung steht.

Störer / Super

Der Störer stört. Deshalb gucken wir auch hin. Und deshalb steht da immer etwas Wichtiges, zum Beispiel: „jetzt auch im 500g-Becher“ oder „jetzt bestellen!“ Und ganz klassisch und jedes mal völlig überraschend: „neu!“ Eigentlich sind Markenzeichen auf unserer Kleidung auch Störer, oder? Na super! Und die zeigen wir auch noch stolz vor. Wieder einmal ein tolles Beispiel dafür, mit welch unterschiedlicher Grundeinstellung man im deutschen und im angelsächsischen Sprachraum an die Arbeit geht. Was für uns ein Störer, ist dort ein Super. Ach, da könnte man noch Stunden lamentieren: also, der Fotoapparat zum Beispiel, der hat in Deutschland einen Sucher, im englischen? Richtig, einen Finder. Gehen wir ins Private: Was wir ganz unemotional korrekt als Spiegelei bezeichnen, ist auch als „Sunny Side Up“ bekannt. Aber man kann’s auch übertreiben, wie beispielsweise in „Friendly Fire“. Was heißt eigentlich Themaverfehlung auf englisch? Zurück zur Werbung!

Streamlinen

Sperrige Ideen finden alle Kreativen toll, und die Kunden fordern sie immer wieder ganz entschieden von ihrer Agentur. Ungesehen, eigenständig und sich nicht um Konventionen sorgend. Wer mit solch einer Idee zu seinem Creative Director, zum Etat Director oder den Marketingleuten des Kunden geht, erfährt ziemlich schnell was Streamlinen heißt. Man will ja nicht anecken und rettet die unkonventionelle Idee, indem man ihr hier etwas von der Schärfe, dort etwas von der Würze und dann noch etwas von ihrer Direktheit nimmt. Und schon darf’s unter Menschen. Nur einer vergießt tränen und beteuert nichts damit zu tun zu haben. In diesem Moment müssen Sie sich sofort hinsetzen und etwas noch Unkonventionelleres machen. Ja! Das mildert den Schmerz, und wer weiß? Vielleicht wird es ja viel weniger amputiert als die letzte Idee. Erinnern Sie sich an diese Schmerzen, wenn sie später zu den Entscheidern gehören. Sie könnten der erste sein, der das Streamlinen konsequent verhindert.

Stringenz

Ist eine Strategie und deren Umsetzung absolut stringent, dann kann man nicht anders, als die Werbung toll finden und dauernd das Produkt kaufen. Da hilft kein Argument, keine Herleitung aus Umfragen, keine Zukunftsforscherprognose und Feldforschung … Also zumindest in der Phantasie der Agenturmenschen, die gerade verzweifelt im Kundenmeeting für ihr Konzept und gegen die Müdigkeit des Marketingvorstands kämpfen. Haben alle Werbemittel meiner Werbekampagne eine durchgehende inhaltliche oder formale (oder gar beides) Linie, dann ist sie stringent.

Subline

Die Unterzeile sollte in der Wahrnehmung durch den Leser, unter der Headline einer Anzeige oder eines Plakats stehen. Sie wird meist verwendet, um die Idee, die man in der Headline emotional ausgedrückt hat, fachlich zu erweitern oder rational zu belegen.

Synergie-Effekt

Das zusammenwirken zweier Unternehmen oder derer Aktionen innerhalb eines integrierten Marketingkonzepts.

T

nach oben

Teaser

Ein Appetithappen, der mich neugierig machen soll. Wer liebt sie im Kino nicht, die Werbung für Filme, die bald kommen werden? Die machen einfach Lust auf den Film. Und so sollte eine Teaserkampagne auch funktionieren, sie sollte Neugierde wecken auf etwas, das mir in Kürze präsentiert wird.

Tonality / Tonalität

Die Art und Weise, wie wir für unser Produkt, bzw. eine Dienstleistung kommunizieren. Soll die Tonality eher kühl und überlegt, auffordernd, provozierend, witzig, charmant oder gar mit einem → „Twinkle In The Eye“ sein? Das will gut überlegt sein, bevor wir mit der Umsetzung unserer Ideen anfangen.

Trauerbalken

War mal ganz schick. Einfach unten einen schwarzen Balken an die Anzeige dran pappen. Dort kann man klar und deutlich das Wesentliche seiner aussage oder das Markenlogo unterbringen. Viele gute Argumente sprechen für den Einsatz des Trauerbalkens. Fast so viele wie dagegen.

Treatment

In der Werbung ist das die kurze schriftliche Beschreibung eines TV-Spots. Das Wesentliche der Idee muss klar erkennbar sein. Ein gutes Treatment führt dazu, dass in der Fantasie des Lesers schon ein Film abläuft. Nachteil: unvermeidbar, dass mancher sich einfach die falschen Bilder vorstellt. Vorteil: man kann durch den Schreibstil Sympathie für die Idee wecken. Man muss (meist) noch keine Sekundenangaben bzgl. Des Ablaufs machen. Beim darauffolgenden → Storyboard geht es schließlich schon ans Eingemachte, wenn in Bildfolgen die Handlung gezeigt wird.

Trendforschung

Idealistisch gesehen kann ein Trendforscher schon heute erforschen, was morgen Verbraucher essen, trinken, am Leib tragen oder im Fernsehen sehen wollen. Unsere zukünftigen Bedürfnisse und Wünsche richten sich nach vielen verschiedenen Faktoren, die wiederum durch viele unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden, die wiederum … sie können sich vorstellen, welch exakte Wissenschaft die Trendforschung ist. Natürlich gibt es Scharlatane, aber die Trendforschung ist für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument um sich zumindest Ansatzweise dem anzunähern, wohin sich wohl die Bedürfnisse und Sehnsüchte des Verbrauchers über kurz oder lang entwickeln. Merke: Wer behauptet Entwicklungen unzweifelhaft und exakt Voraussagen zu können, gehört auf den Jahrmarkt hinter die Glaskugel.

Twinkle In The Eye

Menschen, die nichts anderes als harte Verkaufe (→ Hard Selling) fordern, wollen das emotionale Defizit des von ihnen gewünschten Werbeauftritts gerne mit einer charmanten Geste auflockern. Also raunt wahlweise der Kunde oder der Berater dem kreativen freundschaftlich zu: „aber das soll nicht so trocken rüberkommen. So mit einem Twinkle In The Eye, verstehen Sie?“ Ja, leider verstanden.

Typestorming

Ein Art → Brainstorming, bloß ohne Partner. Das heißt, man tippt seine verrückten, irrationalen und verirrten Gedanken ungefiltert in den Computer. Bewertet und aussortiert wird dann später.

Typografie

Schriftgestaltung. Irgendwer muss sich ja auch mal Gedanken machen, wie die Schrift aussieht, die Art Directoren in ihrer Werbemittelgestaltung verwenden, und überhaupt, die muss doch erst mal gebaut, bzw. entworfen werden, bevor sie verwendet werden kann. So was machen die Typografen. Da hat sich mit fortschreitender Computerisierung natürlich einiges gewandelt. Und zurecht lamentieren viele alte Hasen, dass sich die jungen Gestalter viel zu wenig mit Sinn und Wesen der Typografie auseinandersetzen. Aber wahrscheinlich mit dem gleichen Recht, wie die Generation vor ihnen sich über sie beschwerte. Achten Sie mal darauf, wie viel von der Ausstrahlung einer Marke oder eines Produkts, einer Anzeige oder eines Plakats von der Schriftart abhängt. Eine intensive Auseinandersetzung damit ist für Gestalter nicht nur lohnenswert, sondern unumgänglich.

Typologie

Dabei fasst man merkmalsträger in Gruppen zusammen, die untereinander möglichst heterogen sein sollten; Jede Gruppe in sich möglichst homogen. So lassen sich wunderbar große Mengen von zusammengetragenen Erkenntnissen, Merkmalen oder auch ganz einfach Daten klassifizieren.

U

nach oben

USP

Unique Selling Proposition. Zu Deutsch: Einzigartiger Verkaufsvorteil eines Produkts oder einer Dienstleistung. Ein klassischer USÜ: Die Concorde brachte uns schneller von London nach New York als jedes andere Verkehrsmittel auf der Welt. Ein klassischer Fehlgriff: Die Aussage in der Autowerbung: Der Größte seiner Klasse. Na und? Er ist ja immer noch kleiner als andere. Und wer definiert die Klasse? Ja denken die Hersteller, dass Autofahrer unbedingt ein Auto einer bestimmten Klasse wollen? Nö, das Auto soll klein oder groß oder schnell oder langlebig oderoderoder sein. Als Journalist der Motorpresse interessiert mich das, aber damit zu werben ist eine ziemlich schwammige Sache. Wenn mir nun jemand sagt: „das ist der Kleinste der kleinsten Klasse.“ Oder „die größte Limousine der Welt.“ Aha, dann wird’s wieder interessant. Mit dem begriff USP muss man sich unbedingt auskennen, weil er von zu vielen Menschen benutzt wird, ohne dass sie wirklich wissen, was er nun bedeutet. Und dann kann man sie mit einer kleinen Frage mundtot machen. Herrlich.

V

nach oben

Verschlimmbessern

Sie denken, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ihre Ideen abgeschmettert werden? Oh doch, schlimmer noch ist: alle finden ihre Idee toll, aber keiner hat kapiert, wo ihre große stärke liegt. Also wird sie (mal vom CD, mal von der Beratung, mal vom Kunden) als Plattform benutzt, um hier noch was anzuhängen, da noch was wegzunehmen, hier zu verwässern und dort den Clou der ganzen Sache bis ins Unkenntliche zu modifizieren. Am Ende steht die klassische No-Win-Situation: entweder Sie werden belohnt für ein Ergebnis, das überhaupt nichts mehr mit ihrer Idee zu tun hat und ihnen körperliche Schmerzen beim Betrachten verursacht. Oder die Verschlimmbesserer erkennen, dass das Ganze nun nicht mehr tragfähig ist und ermahnen Sie wegen des schlechten Endergebnisses. Schließlich sind sie doch mit dieser Idee angekommen.

Visual

Das dominierende Bild einer Anzeige.

VKF / Sales Promotion

Auf gut deutsch: Verkaufsförderungsmaßnahmen. Damit will man die Zielgruppe zur Interaktion bewegen, oder gleich zum Kauf des Produkts. Typische VKF-Maßnahmen: Sonderverkaufsaktionen, Saisonangebote, Probeaktionen, Preisausschreiben. So hat man den potentiellen Kunden schon zu einer bewussten Auseinandersetzung mit dem Produkt (bzw. der Dienstleistung) gebracht, was das Produkt logischerweise bekannt macht und eine Kaufbereitschaft wahrscheinlicher.

W

nach oben

Werbeguru

Es gibt viele Anwärter, aber der Olymp ist klein. Da haben nur ganz wenige Platz. Meist werden Menschen, die sehr einfache Sinnzusammenhänge sehr einfach ausdrücken, von Kollegen oder der Fachpresse schon deshalb in den Guru-Stand erhoben. Andere schaffen es, durch eine Kampagne, die zum Klassiker wurde, oder durch pure Präsenz durch die Jahrzehnte, mit diesem Begriff umkränzt zu werden. Aber echte Werbegurus … Seufz … siehe oben.

White Collar People

Siehe → Blue Collar People

Z

nach oben

Zielgruppe / Target Group

Wie der Begriff schon ahnen lässt, eine Gruppe von Menschen, auf die man mit seiner Werbung abzielt. Zielgruppen werden z.B. nach Alter, Interessen, Bildung und natürlich dem Geldsäckel, also der Konsumkraft, gebildet. Die Unterteilung wird oft sehr individuell vorgenommen.

Zweitplatzierung

Wenn wir durch einen laden gehen, sehen wir oft Produkte außerhalb des Bereichs positioniert, in dem wir sie eigentlich suchen würden. Diese Zweitplatzierung führt zu höherer Aufmerksamkeit.

Eine Antwort

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.